LEISTUNGEN

Als forensische Fachstelle für Kriminalprävention und Demokratieförderung liegt der Fokus der psychosozialen Arbeit von STOP HATE in den Kriminalbereichen:

VORURTEILS­KRIMINALITÄT

DIGITALE GEWALT

GEWALT IM SOZIALEN NAHRAUM

SEXUALDELIKTE

Unser Leistungsangebot fußt auf vier Säulen:   

PRÄVENTION I:

Digitale Projekte & Programme mit Verursachern von Straftaten

Zur Rehabilitation straffällig gewordener Menschen ab einem Alter von 14 Jahren entwickeln und realisieren wir bundesweit innovative Projekte und Programme in digitaler Form. Hierzu kooperieren wir eng mit Strafverfolgungsbehörden, Gerichten, Bewährungshilfe, Justizvollzug und Jugendämtern.

Herzstück sind Interventionsprogramme, die ortsunabhängig und online im Einzel- und Kleingruppensetting durchgeführt werden. In den Maßnahmen setzen sich die Proband:innen intensiv mit ihrem strafrechtlich relevanten Verhalten auseinander, durchbrechen ihre Gewalt- und Agitationsspirale, übernehmen Verantwortung für ihr Handeln und entwickeln nachhaltige Strategien eines sozialverträglichen Verhaltens ohne neuerliche Straftaten.

Koordination:
Oliver Windgassen
oliver.windgassen@stop-hate.de
0176. 84 90 31 11

PRÄVENTION II:

Digital Streetwork – Innovative Projekte für junge Menschen 

In Kooperation u.a. mit Jugendämtern, Bewährungshilfen, Abteilungen für Jugendstrafsachen der Gerichte sowie Jugendstrafvollzug und Jugendarrestanstalten konzipieren und realisieren wir bundesweit wirksame Projekte der Kriminalprävention und Demokratieförderung für junge Menschen zwischen 14 – 21 Jahren in digitaler und hybrider Form.

Dabei verfolgen wir den Ansatz des „Digital Streetwork“, der aufsuchenden, niedrigschwelligen, psychosozialen Online-Beratung. Digital Streetwork findet mitten in der digitalen Lebenswelt Jugendlicher und junger Erwachsener statt. Denn Vieles, was junge Menschen heute beschäftigt und bewegt, wird überwiegend im digitalen Raum verhandelt.

Koordination: 
Oliver Windgassen
oliver.windgassen@stop-hate.de
0176. 84 90 31 11

PRÄVENTION III:

Praxisnahe Fortbildungen, Fachvorträge & Workshops

Ob im digitalen oder analogen Kontext: Zu forensischen Fachthemen wie Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Doxing Grooming, Stalking, Mobbing, Hass und Hetze sowie zu Aspekten von Konsum und Weitergabe sexueller Missbrauchsabbildungen führen wir bedarfsgerecht und praxisorientiert Fortbildungen, Fachvorträge und Workshops durch.

Inhaltlicher Ausgangspunkt bildet stets der fachliche Blick auf die Verursacher von Straftaten hinsichtlich Täter:innenwissen, Motivation und Strategien krimineller Handlungen sowie daraus resultierender praktischer Handlungsleitfäden zum Erkennen, Intervenieren und Gegensteuern für Fachkräfte und Multiplikatoren.

Koordination: 
Oliver Windgassen
oliver.windgassen@stop-hate.de
0176. 84 90 31 11

PRÄVENTION IV:

Spezifische Supervisionen, Fach- & Fallberatungen

Insbesondere für Fachkräfte aus dem forensischen Arbeitskontext bieten wir spezifische Supervisionen, Fach- sowie Fallberatungen an. Mithilfe systemisch-schematherapeutischer Ansätze und Methoden wollen wir unsere Kund*innen unterstützen, ihre qualitative Arbeitsfähigkeit zu sichern, die fachliche Methodenkompetenz zu steigern sowie psychischen Belastungen frühzeitig vorzugebeugen und somit Chronifizierungen zu vermeiden.

Unsere von erfahrenen Fachkräften durchgeführten Supervisionen, Fach- und Fallberatungen sehen sich als professionelle Unterstützung der forensischen Arbeit von Fachkräften in einem geschützten, traumasensiblem Rahmen. 

Koordination: 
Katharina Kübel
katharina.kuebel@stop-hate.de
0176. 84 90 31 12